Plakate zeigen Sehnsucht nach Frieden

Von Sylvia Wiegert (Schwarzwälder Bote)

Freudenstadt. Am internationalen Friedensplakat-Wettbewerb des Lions Clubs nehmen in diesem Jahr erstmals auch Jugendliche aus Freudenstadt teil.

199 Schüler der Freudenstädter Schulen haben ihre Werke eingereicht, am Samstag wurden sie gezeigt und prämiert. "Ihr wart echt cool, seid stolz auf eure Leistungen", lobte der Präsident des Freudenstädter Lions Clubs, Kurt Deckelnick, die Wettbewerbsteilnehmer bei der Vernissage im Kurhaus-Foyer. Die hatten sich in den vergangenen Wochen mit dem Thema "Frieden, Liebe und Verständnis" auseinandergesetzt, und die eingereichten Plakate zeigten sehr deutlich, dass die Schüler ganz persönliche Vorstellungen davon haben, was Frieden für sie bedeutet

Foto: Sie haben die Lokalrunde beim Plakatwettbewerb des Lions Clubs für sich entschieden (von links): Jennifer Charitonow, Laura Hahn, Lara Antoski, Sevim Avcu und Maximilian Luis Schlör. Sie wurden vom Club-Präsidenten Kurt Deckelnick (Dritter von links) und den Organisatoren Cécile Heger und Egon Ebert ausgezeichnet. Fotos: Schwark

Die dreiköpfige Jury mit den Künstlern René Dantes und Silvia Braun sowie dem Kunstsachverständigen Ulrich Schanbacher hatte folglich keine leichte Aufgabe bei der Bewertung der Plakate, die Schüler der Werkrealschule, der Realschule und des Kepler-Gymnasiums gefertigt hatten.













Drei Werke machten dann aber doch das Rennen: Das Siegerbild des Kepler-Gymnasiums hat Maximilian Luis Schlör gefertigt, bei der Realschule siegte das Bild von Jennifer Charitonow und bei den Werkrealschülern belegte Laura Hahn den ersten Platz. Auf Platz zwei kamen Lara Antoski (Kepler-Gymnasium), Nora Schneider (Realschule) und Alessio Mazza (Werkrealschule). Die dritten Plätze vergab die Jury an Sevim Avcu (Kepler-Gymnasium), Robin Saur (Realschule) und Ekaterina Tupikina (Werkrealschule). Alle Platzierten wurden mit HGV-Gutscheinen bedacht, die Werke der drei Sieger nehmen nun an der Ausscheidung auf regionaler Ebene teil. Sollten sie dort erfolgreich sein, müssen sie noch im deutschlandweiten und im internationalen Wettbewerb punkten.

Das internationale Siegerbild wird mit 5000 Euro und einer Reise nach New York belohnt. Cécile Heger, die für die Ausrichtung des Wettbewerbs in der Region Nordbaden zuständig ist, freute sich über die "tollen Arbeiten", die die Schüler eingereicht hatten und darüber, dass der alljährlich weltweit stattfindende Kunstwettbewerb des Lions Clubs für Kinder jetzt auch Freudenstadt erreicht hat.



Seit der Einführung des Wettbewerbs vor 26 Jahren haben sich Millionen Kinder in nahezu 100 Ländern daran beteilig, so Heger, und ihre Visionen zum Thema Frieden künstlerisch zum Ausdruck gebracht. "Die Kinder zeigen uns, dass wir alle uns nach Frieden sehnen, und darüber sollten wir Erwachsenen reden", mahnte die Wettbewerbsorganisatorin an.

"Wir dienen", sei das Motto des Lions Clubs und dieses Wettbewerbs, informierte Kurt Deckelnick, schließlich gebe es nichts Schöneres, als dem Frieden zu dienen und die Wertschätzung des Menschen zu dokumentieren. Die Freudenstädter Premiere beim Wettbewerb habe gezeigt, welch tolles Potenzial die Jugend hier habe und wie engagiert die Lehrer Verantwortung übernehmen, lobte der Club-Präsident.

Dass der Wettbewerb erstmals in der Kurstadt gestartet werden konnte, ist laut Deckelnick vor allem zwei Mitgliedern des hiesigen Lions Clubs zu verdanken: Gerhard Pfahler und Egon Ebert, die die Friedensplakat-Aktion federführend organisiert haben.
 

Club Info

Gründung: 20. Oktober 1954

Charter: 15. Januar 1955

Gründungspate: LC Stuttgart

Patenschaft: LC Horb, 1976

Distrikt: 111 SN (Region II - Zone 5)

Clubnummer: 21804

Jumelage: Soissons/Frankreich

Präsident: Martin Bäppler

Clublokal: HOTEL LANGENWALDSEE, Freudenstadt

Clubabende an jedem 3. Freitag im Monat 19.30 Uhr

Login

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.