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Lions-Club Freudenstadt übergibt Defibrillator in seiner neuen Clublokalität
Freudenstadt. Für die Sicherheit der Hotelgäste ist nun auch das Fritz Hotel im Lauterbad mit einem Automatischen Externen Defibrillator (AED) ausgestattet. Für seine künftigen Mitgliedertreffen, die mit vielfältigen Vorträgen gespickt sind, hat der Lions-Club Freudenstadt das Fritz Hotel mit seinen Seminarräumen ausgewählt.
Foto (von links): Celia König, Präsidentin des Lions-Club Freudenstadt und Geschäftsführer Steffen Schillinger vom Fritz Hotel Lauterbad.
„Hotelgäste erwarten nicht nur Service und Komfort, sondern haben auch vermehrt einen Anspruch in die Sicherheit während ihres Aufenthaltes“ so der Geschäftsführer Steffen Schillinger und freute sich über dieses Geschenk, welches von Club-Präsidentin Celia König überreicht wurde. Gesponsert wurde der AED der Björn Steiger Stiftung gemeinsam vom Lions-District 111 Süd-Nord und dem Lions-Club Freudenstadt. Zusätzlich kaufte Schillinger zwei weitere Defibrilatoren um die Berghütte Lauterbad sowie das Hotel Lauterbad damit auszustatten.
„Kampf gegen Herztod“ ist mitunter ein wichtiger Bestandteil der internationalen Lions-Clubs. Der plötzliche Herztod ist die Todesursache Nummer Eins in Deutschland. Alter, Geschlecht und Lebensumstände spielen dabei oft keine ausschlaggebende Rolle. Betroffene benötigen schnelle Hilfe. Bis aber Notarzt und Rettungsdienst vor Ort beim Patienten sind, vergeht wertvolle Zeit. Aus diesem Grund ist die schnelle Anwendung der Maßnahmen der Frühdefibrillation durch Laien vor Ort besonders wichtig, um die Überlebenschance von Betroffenen zu erhöhen. Unverzichtbares Hilfsmittel dabei ist der Automatische Externe Defibrillator (AED). Dieses Gerät leitet den Benutzer in allen wichtigen Schritten der Herz-Lungen-Wiederbelebung und der Frühdefibrillation an und ist auch durch Laien problemlos zu bedienen. Eine Flächendeckende Versorgung mit AED-Geräten ist daher für den Ernstfall die geeignete Vorhaltung, um Betroffenen eine Überlebenschance zu bieten.
Seit dem Start des Projektes „Herzsicherer Landkreis“ im Jahre 2016 wurden mehr als 120 öffentliche zugängliche AED-Geräte der Steiger-Stiftung im Landkreis Freudenstadt aufgestellt. Auskunft über Kurse im Umgang mit einem AED gibt es hierzu beim DRK Kreisverband Freudenstadt.
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Das Team des Lions Club Freudenstadt unterstützte die Veranstaltung bei der Bewirtung.
Loßburg - Die Corona-Inzidenz Zahlen im Landkreis waren tief, und das Wetter besser als erwartet. So wurde die große Benefiz-Veranstaltung für die Brüder Marcel und Benny Fritschi, die beide an der unheilbaren Krankheit Muskeldystrophie Typ Duchenne leiden, auf dem Loßburger Sportgelände zum großen Erfolg. Rund 700 Besucher folgten der Einladung der Spielvereinigung Loßburg.
Das Programm konnte sich sehen lassen. Den Anfang machten 50 Kinder im Alter ab sechs Jahren, die am Schnuppertraining der Fußballschule "Heldenkicker" teilnahmen. Mit seinen vier Helfern verstand es Daniel Ruoff als Uefa-B-Lizenz-Trainer den Nachwuchs auf Anhieb zu Beflügeln. Ziel dabei war "Kinder und Jugendliche in ihrer fußballerischen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen". Auch der Fußball-Parcours der Fußballschule Freudenstadt war gefragt. Die Kinder waren sich einig: "Fußball macht einfach Spaß."
27 ehemalige und aktive Fußballprofis dabei
Zur Veranstaltung reisten 27 ehemalige und aktive Fußball-Profis an, um auf dem Rasen des Loßburger Vereins ihre Fans zu begeistern. Gespielt wurde in mehreren Partien gegen eine motivierte Schwarzwaldauswahl. Bereits am Nachmittag trat eine Auswahl der Spielgemeinschaft Loßburg gegen die U-19 der TSG Balingen an.
Thomas Helmer war einer der angereisten Sportgrößen. In seiner aktiven Zeit war Helmer von 1990 bis 1998 A-Nationalspieler des DFB. Mit Deutschland wurde er 1996 Fußball-Europameister. Stationen seiner großen Fußballkarriere waren der FC Bayern München, Borussia Dortmund, Herta BSC, wie auch die Premier Leage in England. Helmers Anreise nach Loßburg war spannend. Der Flug von Hamburg nach Frankfurt am Main war verspätet, und der geplante Zug in Richtung Schwarzwald schon abgefahren. Mit Umstiegen in Karlsruhe und Rastatt, erreichte Helmer mit Ehefrau Yasmina Filali doch noch die rettende Stadtbahn nach Freudenstadt. In dem Wissen, dass er Loßburg doch noch pünktlich erreicht, habe er die Fahrt durchs wildromantische Murgtal genießen können, so der Fußballer.
Neben weiteren prominenten Kickern war auch Giovanni Galli aus Mailand angereist. 1982 wurde er mit Italien Weltmeister, und spielte unter anderem beim AC Mailand und SSC Neapel, wo Diego Maradona sein Mannschaftskamerad war. Als echter Macher erwies sich Jugendleiter Marco Iantoro von der SpVgg Loßburg. Er hatte im Vorfeld mit Speckwirt Harald Kläger aus Freudenstadt ein attraktives Programm geschaffen. Als besonderer Gag hatte er eine große Überraschung für Bürgermeister Christoph Enderle und Thomas Helmer. Im Auftrag seiner Italienischen Heimatgemeinde überreichte Iantoro an beide eine Grußurkunde.
Sportkreispräsident Alfred Schweizer übergab an Familie Fritschi einen Spendenscheck über 500 Euro. Wie auch Schirmherr Enderle und Landrat Klaus-Michael Rückert war Schweizer von der guten Organisation begeistert. Alle weiteren Spender und Unterstützer erhielten ein großes Dankeschön.
Das Benefiz-Event war die erste große Veranstaltung nach Corona. Möglich wurde der Erfolg durch die Unterstützung der Spielvereinigung Loßburg, den SV Wittendorf und VFB Lombach. Ebenso halfen Rotary-Club und Lions-Club Freudenstadt fleißig mit. Unerlässlich war die Hilfe der örtlichen Feuerwehr, wie auch des DRK Wittendorf. Begleitet hat den Tag kommentatorisch Eventmoderator Benjamin Layer. Für die Unterhaltung sorgte unter andrem DJ Paddy.
Der Erlös der Veranstaltung fließt der Familie Fritschi zu. Mehrmals bedankte sich Vater Bernhard Fritschi für die große Hilfe, die nun Marcel und Benny zukommt. Das Geld soll unter anderem für Zuzahlungen von Medikamenten und Hilfsmitteln eingesetzt werden. Der Erlös der Prominenten Trikots brachte bis jetzt 2000 Euro ein, berichtet Kläger. Eine Rarität gibt es bei ihm noch zu ersteigern. Künstler Joachim Thies hat noch eine Collage mit Original Unterschriften der Fußball-Weltmeister 1974 geschaffen.
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Freudenstadt. Am vergangenen Samstag trafen sich elf Erzieherinnen von vier Kindergärten in der Kinderwerkstatt der Stiftung Eigen Sinn zur ersten Weiterbildung „Kindergarten plus“, um sich von Manuela Wagner für das vom Lions-Club Freudenstadt unterstützte Programm „Kinderarten plus“ schulen zu lassen.

Foto (von links nach rechts): Erzieherin Sabine Noreiks, Präsidentin Dr. Celia König und Dr. Roland Lepold vom Lions-Club Freudenstadt, sowie Referentin Manuela Wagner vn der Deutschen Liga für das Kind und Gastgeberin Yvonne Schweiker vom Waldkindergarten der Stiftung Eigen Sinn. Die Puppen Tim und Tula begleiten die Kinder durch das Programm. Eingeladen hatte der Lions-Club Freudenstadt, der das Einstiegsmodul des Lions-Jugendprogramms Kindergarten plus ideell unterstützt und Schulungskosten von rund 4.000 Euro trägt.
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Harald Kläger (von links) und Marco Iantorno haben die Spendenaktion ins Leben gerufen. Unterstützt werden sie unter anderem von Toursimuschefin Karin Armbruster, Bürgermeister Christoph Enderle, Patrick Maneck (Rotary Club) und Roland Lepold (Lions Club). Auf dem Sportplatz in Loßburg prasentieren sie schon einmal ein paar Trikots, die zu versteigern sind. Foto: Fuchs
Loßburg - Marco Iantorno hat an alles gedacht. An Security-Kräfte, die auf den VIP-Bereich aufpassen, Ärzte und Physiotherapeuten für die Spieler, DJs für die Unterhaltung und einen bekannten Eventmoderator – Benjamin Layer, um ihn beim Namen zu nennen. Das alles sei auch nötig, es sei ja fast schon ein internationales Event, sagte Bürgermeister Christoph Enderle, Schirmherr der Veranstaltung am kommenden Samstag, 17. Juli, auf dem Sportplatz, Auchtweide 50, in Loßburg. Am Start sind etliche aktuelle und ehemalige Profifußballer mit bekannten Namen.
Die Veranstalter erwarten noch zwei Videobotschaften großer Fußballer, und es haben sich noch drei hochkarätige Besucher aus der Show- und Fußballbranche angekündigt, die vor Ort sein werden. "Das sind echte Granaten", kündigt Mitinitiator Harald Kläger an. Namentlich genannt werden wollen die jedoch vorab nicht, das solle eine Überraschung geben. Anwesend sind am Samstag außerdem Bürgermeister, Landrat und natürlich die beiden Hauptpersonen Marcel und Benny Fritschi.
Signierte Trikots von Ronaldo und Podolski
Von den 42 Sportgrößen, die sich für die Benefiz-Veranstaltung in Loßburg zugunsten der beiden schwerkranken Brüder Marcel und Benny Fritschi angemeldet haben, übernachten 24 in Loßburg. Einige kommen von weit her. Ebenso wie die signierte Spielkleidung namhafter Sportler, deren Versteigerung online schon begonnen hat. Das signierte Trikot von Franz Beckenbauer zum Beispiel wird aus New York angeliefert. Der ehemalige Torhüter von Cosmos New York, Hubert Birkenmeier, der aus Hartheim bei Freiburg stammt und nun in Amerika lebt, hat es beigesteuert.
Ebenfalls ergattert haben die Veranstalter an signierter Kleidung unter anderem ein Trikot von Cristiano Ronaldo, eine signierte Mütze des neunfachen Motorrad-Weltmeisters Valentino Rossi, ein Trikot des ehemaligen deutschen Nationalspielers Lukas Podolski, ein ganz besonderes von Sebastian Rudy, das anlässlich seiner Vertragsunterzeichnung bei der TSG Hoffenheim mit ihm präsentiert wurde, und ein weiteres seltenes Stück mit Corona-Warn-App-Patch von Joshua Kimmich, das nur zwei Mal bei Bundesliga-Spielen zum Einsatz kam. Der Künstler Joachim Thiess steuert eine Reproduktion einer Kohlezeichnung der Fußball Weltmeister von 1974 mit Originalsignaturen bei.
Die Versteigerung läuft gerade über eine öffentliche Facebook-Gruppe namens "Marcel und Benny Charity", ein paar Raritäten sollen aber auch bei der Veranstaltung selbst veräußert werden, so Iantorno. Wer nicht vor Ort ist, kann Angebote bis Samstag, 17. Juli, 20 Uhr, per Mail an
Insgesamt seien bei Familie Fritschi bisher schon 12 350 Euro angekommen, 5350 Euro über die Spielerkleidung, weitere 7000 Euro über private Sponsoren und außerdem ein gespendetes Stromaggregat. Das braucht die Familie zur Absicherung der Beatmungsgeräte und Sauerstoffkonzentration für die beiden Jungen im Fall eines Stromausfalls.
Ein Ziel haben sich die beiden Initiatoren Marco Iantorno, der Jugendleiter bei der Spielvereinigung Loßburg ist, und Harald Kläger vom Lokal "Zum Speckwirt" in Freudenstadt nicht gesetzt. "Wir legen uns nicht auf eine Zahl fest", so Iantorno. "Wichtig ist, dass überhaupt geholfen wird."
Sehr froh sind die beiden über die Unterstützung der Gemeinde, aber auch über die der drei Vereine der Jugendspielmannschaft SGM Loßburg: Spvgg Loßburg, SV Wittendorf und VfB Lombach. Lions- und Rotary Club übernehmen in Schichten die Bewirtung des Abends im Partyzelt zur Feier für die Vip-Gäste, verkünden Rotarier Patrick Maneck und Roland Lepold vom Lions Club. "Uns ist es wichtig, Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen", so Lepold. "Es stand also außer Diskussion, ob wir mitmachen. Und das Bedienen bekommen wir gemeinsam schon hin."
Aus Allstar-Spiel wird ein ganzes Turnier
Die Corona-Lage hat sich zum positiven entwickelt, weshalb es rein rechtlich erlaubt wäre, das Fassungsvermögen von 1500 Personen auf dem Sportplatz in Loßburg auszureizen. "Wir sind aber lieber vorsichtig", erklärt Iantorno. "Alles andere könnte ich nicht verantworten." Die Veranstalter haben sich gemeinsam auf 750 Gäste geeinigt. Mit Spielern und geladenen Gästen komme man dann auf etwa 1000 Personen. Wie es mit der Maskenpflicht aussehe, stehe noch nicht abschließend fest. Man halte sich an die geltenden Corona-Regeln, so die Veranstalter.
Karten gibt es bereits bei der Loßburg-Information und beim Lokal "Zum Speckwirt" in Freudenstadt. Die restlichen Karten werden am Tag der Veranstaltung vor Ort verkauft. Wer von weit her komme und früh dran sei, werde voraussichtlich, aber auch nicht weggeschickt. Man behalte sich einen Puffer von maximal 100 weiteren Personen vor. Die Resonanz beim Kartenverkauf sei jetzt schon riesig, freut sich Iantorno.
Der Jugendleiter verspricht einen Festtag für Jung und Alt. Der italienische Fußballweltmeister Giovanni Galli wird Geschichten aus seiner Zeit auf dem Fußballplatz erzählen und Sänger Martin Rietsch, der sich gegen Rassismus und Mobbing engagiert, wird ebenfalls einen Beitrag leisten. Zum Rahmenprogramm gehört eine Tombola, bei der 100 Gewinne winken, darunter ein Wochenende in einem Luxushotel in Österreich. Es gebe Bewirtung, ein Soccer Court – also ein kleines Spielfeld – am Rand und eine Art Luftfußball-Aktion auf dem Nebenfeld.
Um 10 Uhr startet ein Fußballschnuppertraining für Kinder ab fünf Jahren, Anmeldungen nimt Daniel Ruoff telefonisch unter 0151/22 60 38 24 entgegen. Ab 12 Uhr bieten die Vereine Mittagessen an. Um 14.30 Uhr treffen sich die Promis beim VIP Bereich. Ab 15 Uhr spielt die U 19-Mannschaft der TSG Balingen gegen eine Auswahl der SGM Loßburg. Um 17 Uhr beginnt der Höhepunkt des Tages. Das Spiel zwischen Profifußballern und Schwarzwälder Vereinen wird nun sogar auf ein Turnier ausgedehnt. Die Promis teilen sich auf ein Team Marcel und ein Team Benny auf. Beide Teams spielen gegen eine Schwarzwaldauswahl, also Spieler verschiedener Vereine aus dem ganzen Landkreis. Anschließend spielen die Profi-Teams noch einmal gegeneinander. Fertig sei man dann etwa um 20.15 Uhr, blickt Iantorno voraus.
Parkplatz-Leitsystem ist ausgeschildert
Zu beachten sei, so Tourismuschefin Karin Armbruster, dass der Parkplatz beim Sportheim an diesem Tag gesperrt sei. Parkplätze gibt es beim Kinderhaus, der Schule und der Turn- und Festhalle sowie in der Tiefgarage des Rathauses. Für Personen, die schlecht zu Fuß sind, fährt ein Shuttle-Service vom Kinderhaus zum Sportgelände von 14 bis 20.30 Uhr. Die Gemeinde baue ein Verkehrsleitsystem auf, das die vorhandenen Parkplätze im Ort anzeige.
Die beiden jugendlichen Brüder Benny und Marcel Fritschi aus Gütenbach leiden an der unheilbaren Krankheit Duchenne-Muskeldystrophie. Sie verlieren fortschreitend Muskelgewebe und sind in ihrer motorischen Entwicklung stark eingeschränkt. Der gesamte Erlös aus der Benefiz-Aktion geht zu 100 Prozent an die Familie, so die Veranstalter. Das Geld soll unter anderem für Zuzahlungen bei Medikamenten und weiteren Hilfsmitteln wie Atem- oder Physiotherapie, aber auch für alternative Therapiemethoden.
Von Katja Fuchs, Schwarzwälder Bote
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Foto: Rainer Joos (vorne, von links), Stadt-Seniorenrat Freudenstadt, DRK-Schatzmeister Bernd Keppler und Dieter Dettinger (im Fahrzeug), Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Freudenstadt, danken Dr. Roland Lepold, Präsident des Lions Clubs Freudenstadt. Foto: DRK/Feinler
1000 Euro übergab Dr. Roland Lepold, Präsident des Lions Clubs Freudenstadt, Corona-konform an Rainer Joos vom Stadt-Seniorenrat Freudenstadt, DRK-Kreisverbandspräsident Dr. Kurt Deckelnick, DRK-Schatzmeister Bernd Keppler sowie an Dieter Dettinger, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Freudenstadt.
Seit rund vier Jahren betreibt der Stadt-Seniorenrat in Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Freudenstadt das "RufAuto 60 Plus". Ehrenamtliche Fahrer sorgen dafür, dass Senioren aus Christophstal, Dietersweiler, Lauterbad, Grüntal, Frutenhofen, Igelsberg, Musbach, Wittlensweiler, Zwieselsberg, Kniebis sowie aus Freudenstadt mobil bleiben.
2019 zählten die Ehrenamtlichen rund 4000 Fahrten. Aufgrund der Corona-Pandemie und weil einige der 20 Fahrer selbst der Risikogruppe angehören, pausiert das Rufauto-Team aktuell. "Das ist uns schwer gefallen, aber wir wollen keinen gefährden", erklärt Rainer Joos vom Stadt-Seniorenrat Freudenstadt. Er informiere sich aktuell, wer schon alles geimpft sei und plane für die Zukunft.
Das "RufAuto 60 Plus" wird sehr vermisst, erhält das DRK am Telefon immer wieder die Rückmeldung. Vor allem in Stadtteilen von Freudenstadt, in denen der öffentliche Nahverkehr Lücken aufweist, brauchen Senioren dieses soziale Angebot. "Das kann ganz schön ins Geld gehen, wenn man alles mit dem Taxi zurücklegen muss. Manche haben nur eine kleine Rente, die können sich das nicht leiste und ein Bus fährt nicht", weiß Rainer Joos.
Daher freut sich das RufAuto-Team besonders über die großzügige Spende des Lions Clubs Freudenstadt. Mit dem Geld können Senioren weiterhin zum Arzt, zum Einkaufen oder zu wichtigen Erledigungen gebracht werden.
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Der Lions Club Freudenstadt spendete 12.000 Euro an den DRK-Kreisverband Freudenstadt für das neue Angebot, das Frauenhaus im Landkreis Freudenstadt.
Mit der großzügigen Spende stattet das DRK ein Zimmer für hilfesuchende Frauen mit/ohne Kinder aus. Kreisverbandspräsident Dr. Kurt Deckelnick und Dieter Dettinger, der neue Kreisgeschäftsführer, dankten herzlich für die großzügige Spende.

Dr. Kurt Deckelnick (von links), Präsident des DRK-.Kreisverbands Freudenstadt, und Kreisgeschäftsführer Dieter Dettinger nahmen von Dr. Roland Lepold, Präsident des Lions Clubs Freudenstadt, die großzügige Spende entgegen. Foto: DRK/Feinler
Das Mobiliar der sechs Zimmer wurde von einem Schreiner gebaut, um nicht nur die regionalen Unternehmen zu unterstützen. Auch sollte eine gute Qualität die nächsten Jahre bestehen, doch diese besondere Anschaffung hatte auch seinen Preis. "Wir sind sehr dankbar für die Spende", betonte Dr. Kurt Deckelnick. Der Kreisverbandspräsident erklärte, dass das Frauenhaus auf Spenden angewiesen ist. Die Ortsvereine haben das Projekt ermöglicht, aber der Abmangel müsste nun vom DRK getragen werden.
Deshalb sei die großzügige Spende vom Lions Club Freudenstadt, übergeben durch dessen Präsidenten Dr. Roland Lepold, genau zur richtigen Zeit gekommen. Aktuell erhalten die drei Mitarbeiterinnen des Frauenhauses sehr viele Anfrage. "Wir warten noch auf eine Rückmeldung", sagt eine Mitarbeiterin, dass die sechs Plätze dann belegt sind.
Aufgrund der Corona-Pandemie kann auch das DRK aktuell viele Aktionen und den Normalbetrieb nicht umsetzen. Daher werden Spenden dringend gebraucht. Umso mehr freuten sich Dr. Kurt Deckelnick und Dieter Dettinger über weitere Hilfsangebote von Seiten des Lions Club.
Dieser hatte bei der vergangenen Adventskalender-Aktion mit 5000 verkauften Kalendern einen Rekord erzielt. Großen Dank sprach der Lions-Präsidenten Dr. Roland Lepold allen Mitwirkenden und den Geschäften aus. Letztere hatten trotz der Corona-Pandemie die Aktion so gut unterstützt, dass rund 27.000 Euro für soziale Zwecke zusammenkamen.
Jugendliche und Frauen sollten in dieser schwierigen Zeit besondere Unterstützung erhalten, weshalb der Lions Club zwei Projekte auswählte. Das DRK ist sehr dankbar, dass es mit dem neuen Frauenhaus-Angebot zu diesen beiden Projekten gehört.